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Aufbau eines Buddy-Programms für neue Schüler*innen

Die Organisation von Schulveranstaltungen wie Exkursionen, Projekttagen oder Schulfeiern kann im hektischen Schulalltag eine echte Herausforderung darstellen. In diesem Artikel zeigen wir, wie unser Flowchart und unser Workbook dabei helfen, diese Aufgaben strukturiert zu bewältigen. Weitere Praxisbeispiele findet ihr hier. Den Übersichtsartikel findet ihr hier.


Schüler*innen stehen beim Eintritt in eine neue Klasse oder Schule vor verschiedenen Herausforderungen. Diese können sich negativ auf ihr Wohlbefinden auswirken. Neben der Herausforderung einer neuen Umgebung und möglichen kulturellen Unterschieden ist auch die soziale Integration ein bedeutender: Neue Schüler*innen bauen neue Freundschaften auf und treten in bereits bestehende soziale Gruppen ein. Dies kann schwierig sein, da die Schüler*innen möglicherweise niemanden kennen und unsicher bezüglich ihrer sozialen Fähigkeiten sind. Hinzu kommt der schulische Druck: Unterrichtsstil, Lehr- und Lernmethoden sowie der Lehrplan können in der neuen Schule anders als gewohnt sein. Die neuen Schüler*innen sind gezwungen, sich an diese Veränderungen anzupassen. Zudem ist nicht ausgeschlossen, dass das Kind ein Leistungsdefizit bewältigen muss. Die Angst vor schlechten Noten kann dann noch zusätzlich zu Stress führen, insbesondere wenn die neuen Schülerinnen und Schüler das Gefühl haben, den anderen hinterherzuhinken.


Auch Lehrkräfte sind betroffen, wenn neue Schüler*innen in die Klasse kommen. Sie müssen zusätzliche Zeit und Energie aufwenden, um die Integration zu erleichtern und individuelle Bedürfnisse zu berücksichtigen, was den Lehralltag weiter belasten kann.


Ein Buddy-Programm kann die Integration neuer Schülerinnen erleichtern. Erfahrene Schüler*innen fungieren als Mentor*innen und unterstützen die Neulinge. Dies führt zu einer Win-win-win-Situation: Neue Schüler*innen finden leichter Anschluss, Mentoren stärken ihre sozialen Fähigkeiten und Lehrkräfte werden entlastet.


Die Einführung eines Buddy-Programms erfordert jedoch diverse vorbereitende Tätigkeiten, für die etwa 50 Stunden Aufwand kalkuliert werden können:

  1. Auswahl der Buddies: Sozial kompetente, verantwortungsbewusste und motivierte Schüler*innen als Buddies gewinnen.

  2. Schulung der Buddies: Die ausgewählten Buddies sollten eine Schulung erhalten, um ihnen die notwendigen Fähigkeiten und Kenntnisse zu vermitteln, um ihre Rolle effektiv auszufüllen. Dies kann Themen wie Kommunikation, Konfliktlösung und Empathie umfassen.

  3. Zuordnung von Buddies zu neuen Schüler*innen: Die Zuordnung sollte auf Gemeinsamkeiten wie Interessen oder Klassen basieren, um erste Anknüpfungspunkte zu schaffen.

  4. Kommunikation und Koordination: Eine klare Kommunikation zwischen Lehrkräften, Buddies, Mentees und Eltern einrichten. Regelmäßige Treffen und Feedbackschleifen sollten eingerichtet werden, um den Fortschritt zu verfolgen und eventuelle Probleme anzugehen.

  5. Evaluierung und Anpassung: Das Buddy-Programm sollte kontinuierlich evaluiert werden, um sicherzustellen, dass es seinen Zweck erfüllt. Anpassungen sollten vorgenommen werden, wenn notwendig.


 

Praxisbeispiel

Clarissa Lehmann ist Realschullehrerin und steht vor der Herausforderung, dass mehrere neue Schüler*innen zu ihrem Klassenverband hinzustoßen werden. Sie beschließt, ein Buddy-Programm zu initiieren, damit in der Klasse niemand ausgegrenzt wird und sich keine Grüppchen bilden.

 


Wesentliche Punkte für eine effiziente Organisation der Akkreditierung von Studiengängen

Das Team von preduck hat folgende zentrale Elemente identifiziert, die für die effektive und effiziente Organisation der Akkreditierung von Studiengängen wesentlich sind und diese auf einem Flowchart dargestellt. Zudem stellt es ein Workbook zur Verfügung, mit dem die Punkte weiter vertieft werden können:

Aufgabe klären

Kläre zunächst, was bis wann durch wen erledigt werden muss. Prüfe zudem, wer die Aufgabe noch erledigen könnte, solltest du selbst in Zeitnot kommen. Trau dich, dir selbst die Frage zu stellen, ob du neben dem ganzen Aufwand auch einen Vorteil aus der Übernahme der Aufgabe ziehen kannst.

Umfang klären

Zuständigkeiten klären

Komplexität klären

 

Praxisbeispiel






Aufgabe klären

Clarissa Lehmanns Aufgabe ist die möglichst reibungslose Zusammenführung der neuen Schüler*innen mit der bestehenden Klasse.


Umfang klären

Nachdem sie sich einen ersten Überblick verschafft hat, rechnet Clarissa mit ca. 50 Stunden in einem Zeitraum von 6 Monaten aus. Konkret plant sie folgende Zeiträume:

  • Auswahl der Buddies (4 Wochen)

    • Woche 1: Projekt vorstellen

    • Woche 2: Schüler*innen, die sich vorstellen können, Buddies zu werden, melden sich

    • Woche 3: Konkrete Infoveranstaltung für potenzielle Mentor*innen + deren Eltern.

    • Woche 4: Festlegung der Mentor*innen.

  • Schulung/Training der Buddies (2 Wochen)

  • Zuordnung der Buddies zu den neuen Schülerinnen und Schülern (1 Woche)

  • Kommunikation und Koordination mit fortlaufender Evaluierung und Anpassung (fortlaufend über die gesamten 6 Monate)

  • Schlussbeurteilung (2 Wochen)


Zuständigkeiten klären

Folgende Rollen sieht Clarissa im Rahmen der Einführung des Buddy-Programms vor, welches einen Leuchtturmcharakter für die gesamte Schule haben soll:

  • Schulleitung: Gesamtverantwortung für das Buddy-Programm

  • Clarissa Lehman: Umsetzungsverantwortliche im Rahmen der Einführung in ihrer Klasse

  • Lehrkollegium: bei der Auswahl und Einschätzung der Buddies beteiligt

  • Buddies: bieten soziale Unterstützung, teilen ihr Wissen über die Schule und helfen bei der sozialen Integration

  • Eltern: werden informiert, aber nicht aktiv in das Programm eingebunden

  • Neue Schüler*innen: Quelle für Bedürfnisse und Anliegen im Rahmen der Integration.

Komplexität klären

Herausfordernd für Clarissa sind neben den fehlenden Vergleichsprojekten an ihrer Schule besonders die enge Zeitplanung und die Tatsache, dass Das Projekt komplett neben dem regulären Schulalltag abgewickelt werden muss. Zudem bestehen nur begrenzte Möglichkeiten vorab, die neuen Schülerinnen und Schüler kennenzulernen.


 

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für den erfolgreichen Aufbau eines Buddy-Programms ist gründliche Planung und Vorbereitung. Idealerweise laufen Vorbereitung und Durchführung reibungslos ab. Natürlich lassen sich nicht alle Unwägbarkeiten vermeiden, aber eine gute Organisation erleichtert es, diese Herausforderungen zu bewältigen.


preduck-Flowchart und Workbook als Werkzeuge zur fokussierten Organisation

preduck stellt für die für den erfolgreichen und effektiven und effizienten Aufbau eines Buddy-Programms für Schülerinnen und Schüler 2 Werkzeuge kostenlos zur Verfügung:

Der Flowchart führt strukturiert durch die jeweiligen Fragestellungen und hilft, den roten Faden in der Organisation nicht zu verlieren. Das Workbook vertieft die Inhalte des Flowcharts und bietet neben praktischen Beispielen Vorlagen und Ausfüllhilfen, um alle organisatorischen Aspekte und Facetten an einem Ort zu haben. Flowchart und Workbook sind hier kostenlos verfügbar. Unser ChatGPT-Assistent kann dich bei konkreten Aufgaben unterstützen.

Für weitere Fragen kontaktiere uns gerne direkt per Email. Wir freuen uns darauf, Euch zu unterstützen!

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Tools

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Flowchart

Gehe die Pfade entlang, um zielgerichtet zur passenden Checkliste aus dem Workbook zu gelangen.

Workbook

Das Workbook bietet neben den Checklisten auch eine konkrete Reflexionsmöglichkeit bzgl. der übertragenen Aufgabe zum Ausfüllen.

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